12. April 2012
 

Der Kampf ums Urheberrecht

Pim Richter

Seit Sven Regners denkwürdigem Wutausbruch im Bayerischen Rundfunk scheint man sich in der Debatte ums Urheberrecht von ferne  an die zu erinnern, um die es  geht, nämlich die Urheber. Pim Richter war Feder führend beim offenen Brief der 51 Tatort-Autoren an die Netzgemeinde und die Parteien. Der Text fand viel Beachtung in den Medien, rief aber auch massenhaft wütende Reaktionen hervor.

Pim Richter ist Tatort-Autor sowie geschäftsführendes Vorstandsmitglied im Verband Deutscher Drehbuchautoren.

Der Brief kann hier im Original nachgelesen werden: http://www.drehbuchautoren.de/news/2012-03-29/offener-brief-von-51-tatort-autoren

Die heutigen Empfehlungen sind hier zu finden:
Dieter Nuhr: http://www.youtube.com/watch?v=-ZIasYdIBHA
Sven Regner: http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/regener_interview100.html

Pim Richter im Grespräch mit Stichwort Drehbuch

Kommentare

Vielen Dank für das interessante Interview. Spricht jedem Urheber, nicht nur Drehbuchautoren, aus der Seele :)
Nettes Interview! Ich verstehe nur nicht das Herr Richter in der ersten Hälfte der Netzgemeinde vorwirft, nicht zu wissen worum es geht - um dann in der 2.Hälfte selbst in den Fettnapf zu treten. Hätte Herr Richter doch mal vorher jemanden gefragt was Netzsperren und Deep Paket Inspection sind und was da hinter steckt. Warum hat man die andere Partei nicht zu diesen Interview eingeladen?
Gutes Interview! Die Piratenpartei trägt ihren Namen mit gutem Grund: Sich gegen den Willen des Besitzers (damals Kaufmanns, heute Urhebers) etwas nehmen, weil es gegen die Bewaffnung (damals Kanonen, heute die Möglichkeit des illegalen Downloads) keine Gegenwehr der Unbewaffneten gibt. Und die Grünen z.B. knicken ein, weil die Rechnung einfach ist: Unter den Wählern gibt es mehr illegale Downloader als Urheber.