15. September 2016
 

Fernsehen ist tot

Ausblick auf Film und Fernsehen im Jahr 2020

Oliver Schütte und Frank Zeller diskutieren über den Ausblick auf Film und Fernsehen in den kommenden Jahren. Ausgangspunkt ist das Essay „Fernsehen ist tot - Es lebe das Geschichtenerzählen“, das Oliver Schütte aktuell veröffentlicht hat. In dem Gespräch loten die beiden aus, wohin sich die Medientechnik – von Tablets über Apps bis zu Netflix & Co – in 10 Jahren entwickeln wird und sprechen auch über deren Auswirkungen – auf die Geschichten und auf die Zuschauer.
Im Fokus stehen Überlegungen zu der für das Verständnis der Zukunft alles entscheidenden Frage: Welche Antworten können Kreative, Hersteller und Verwerter schon heute auf die noch kommenden Entwicklungen geben? Und welche Möglichkeiten hat insbesondere die deutsche Fernseh- und Kinowelt, um sich angemessen darauf vorzubereiten?

Das Essay „Fernsehen ist tot – Es lebe das Geschichtenerzählen“ ist in der Master School Drehbuch EDITION als eBook erschienen und in allen gängigen eBook-Shops von amazon über ebook.de bis Thalia vorhanden.

Oliver Schütte und Frank Zeller über den Ausblick auf Film und Fernsehen

Kommentare

Der kleinste gemeinsame Nenner im fiktionalen TV sichert einer namen- und gesichtslosen, dafür aber umso mächtigeren Kaste von arroganten Delitenten ein sehr gutes Auskommen mit der Aussicht auf eine überdurchschnittlich hohe Pension. Warum also soll irgendjemand von diesen Leuten etwas Außergewöhnliches wagen, wenn die nächste Variation eines seichten Schmunzelkrimis in ländlicher Idylle den eigenen Arbeitsplatz umso fester zementiert? Das schwerwigendste Problem des ÖRR aber ist, dass mittlerweile die Hälfte des Zwangsbeitrags für Verwaltung und Pensionsansprüche draufgeht, und dieser Anteil wird in Zukunft noch erheblich größer. Im Kern hat man es also mittlerweile mit einer riesigen Umverteilungsmaschinerie zu tun, doch keiner sagt es laut.