17. November 2016
 

Genrefilm in Deutschland. Realität oder Fiktion?

Filmstoffentwicklung 2016

Ein Horrorfilm aus Deutschland? Kann ja nichts taugen! Ein Panel auf der VeDRA Filmstoffentwicklung beschäftigte sich mit der Frage, wie sich der deutsche Genrefilm aus seinem ungeliebten Nischendasein befreien könnte.

Länge: 68 Minuten

Der Verband für Film- und Fernsehdramaturgie e. V. organisiert alle zwei Jahre die Tagung "Filmstoffentwicklung." Im November fand die letzte Ausgabe in Berlin statt.

PODIUMSDISKUSSION
Genrefilm in Deutschland. Realität oder Fiktion?
Das deutsche Genrekino fristet sein Dasein in Nischen, im Low-Budget und häufig leider in Schubladen. Weder beim Publikum noch in Produzentenkreisen erfreut es sich großer Beliebtheit. Bis auf wenige Ausnahmen verkümmert es in halbherzigen Kopien, meist des amerikanischen Genrekinos, ohne eigene Sprache, Bilder oder Themen. Macht sich der deutsche Film auf den Weg ins Genre, fehlt scheinbar auf allen Ebenen, von der Stoffentwicklung, über die Produktion bis hin zur Vermarktung jegliche klare Positionierung oder Identität. Es gibt aktuell schlicht keine deutsche Genrekultur. Wie kann das sein? Liegt es womöglich doch an den angepackten Stoffen? Mit ausgewählten Gästen werfen wir einen Blick auf aktuelle Genrestoffe, die es gegen alle Widerstände an die Fördertöpfe und teils schon bis ins Kino geschafft haben. Was macht diese Stoffe aus? Wo liegen die Chancen des deutschen Genrefilms? Welche Stoffe bieten sich an oder sind erfolgversprechend? … Wie deutsch/originär kann/muss Genre überhaupt sein? Und gibt es eine Möglichkeit, mit etwas mehr Selbstbewusstsein, Überzeugung UND Know-How das Publikum das Gruseln, Fürchten und Träumen auf Deutsch zu lehren?

Moderation:
Marco Kreuzer
Birgit Wittemann

Gäste:
Christian Alvart
Johannes Naber
Felix von Poser
Huan Vu

 
Verband für Film- und Fernsehdramaturgie

Filmstoffentwicklung

Unser heutiger Tipp:
Das AWE-System

Genrefilm in Deutschland. Realität oder Fiktion?