Das Urheberrecht ist das Fundament für die Geschäftsmodelle der Drehbuchautoren. Es ermöglicht den Handel mit Lizenzen und bildet die Grundlage jedes Drehbuchvertrags. Es sichert das geistige Eigentum, und das Urhebervertragsrecht soll zudem die besonderen vertraglichen Beziehungen zwischen Urhebern, Produzenten und Verwertern regeln  - mit dem Ziel, Urheber, die von der Auftragserteilung durch Produzenten und Verwerter abhängen, in ihrer Verhandlungsposition zu stärken.

Ein funktionierendes Urheberrecht hat somit existentielle Bedeutung für den Berufsstand.

Der VDD setzt sich intensiv dafür ein, dass bei Weiterentwicklung  und Modernisierung von Urheberrecht und Urhebervertragsrecht auf nationaler und europäischer Ebene die besonderen Interessen der Drehbuchautoren berücksichtigt werden.

Der VDD agiert dafür in verschiedenen Netzwerken. Im Mittelpunkt steht dabei die Initiative Urheberrecht (http://urheber.info/), ein Zusammenschluss von mehr als 35 Urheberverbänden, die zusammen mehr als 140.000 Urheber vertreten. In der Initiative werden Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen erarbeitet, Strategien für vernetzte Lobby-Arbeit entwickelt, hochkarätige Urheberrechtskonferenzen organisiert sowie auch öffentlichkeitswirksame Aktionen umgesetzt – wie im Jahr 2016 einen Demonstration der Urheber vor dem Reichstag.

International hat der VDD durch seine aktive Mitgliedschaft in der FSE Einfluss auf die so genannte Authors Group in Brüssel, einem Zusammenschluss der europäischen Verbände der Drehbuchautoren (FSE), der Regisseure (FERA), der Komponisten, der belletristischen Autoren etc., die unmittelbar auf die EU-Urheberrechts-Politik einwirkt.

Der VDD ist darüber hinaus in direktem Kontakt mit wesentlichen Urheberrechtspolitikern und schaltet sich mit eigenen Stellungnahmen in die Urheberrechtsdebatten ein.

Aktuelle Stellungnahme des VDD zum Thema Urhebervertragsrecht:

Dezember 2016