15. April 2019
 

Die eigentliche Vision hinter "Bella Germania"

Daniel Speck

Ab dem 10.03.2019 lief im ZDF  "Bella Germania". Der Event-Dreiteiler basisert auf dem gleichnamigen Roman von Daniel Speck. Er gibt die Zeitspanne vom Wirtschaftswunder und den ersten italienischen Gastarbeitern der 50er-Jahre in Deutschland bis zur Gegenwart wieder. "Bella Germania" erzählt, so die Mitteilung des ZDF, von der Suche nach Identität, von Liebe und Heimat, den Erwartungen und Enttäuschungen im Wandel der Zeit – eine Geschichte von den ersten italienischen Gastarbeitern der 50er Jahre auf ihrem Weg zum vertrauten Nachbarn im Deutschland von heute. 

Die Drehbücher hatte Daniel Speck parallel zu seinem Roman verfasst. Aber während der Arbeit wurden zwei weitere Autoren damit beauftragt, die weiteren Fassungen zu schreiben. Als die ersten Kritiken dem Film "paternalistischer Gefühlskitsch" vorwarfen, meldete sich der ursprüngliche Autor zu Wort. Er erklärte öffentlich, dass sein Drehbuch "überarbeitet" worden sei: "Der Roman ist anders. Mir war es ein großes Anliegen, glaubwürdig und respektvoll mit der Zeitgeschichte und ihren Protagonisten umzugehen."  

Wir haben mit Daniel Speck über seine Arbeit an den Drehbüchern und dem fertigen Film gesprochen. Wie kommt es dazu, dass die ursprüngliche Vision des Autors (die im Roman nachzulesen ist) in der Arbeit verwässert wird?

Folgende Artikel beschäftigen sich mit "Bella Germania":

https://www.zeit.de/kultur/film/2019-03/bella-germania-zdf-trilogie-italiener

https://www.spiegel.de/kultur/tv/bella-germania-im-zdf-italo-dreiteiler-mit-gaaanz-viel-gefuehl-a-1256910.html

http://www.tittelbach.tv/programm/mehrteiler/artikel-5212.html

daniel_speck.mp3
Daniel Speck