28. Juli 2022
 

Sideways Effekt

Drehbücher und Wirkung

Wir haben uns zusammengefunden zu einem gemeinsamen Gespräch mit Prof. Jens Eder (Filmuniversität Babelsberg) über Wirkungsweisen von fiktionalen Filmgeschichten. Dabei geht es vor allen Dingen um die eher unbeabsichtigten Effekte. Welche Verantwortung erwächst aus dem Umstand, dass Filme (und Serien) Veränderungen im realen Leben erzeugen? Mit dem Bewusstsein über die Wirkungsmacht können Autoren und Autorinnen ihre Drehbücher gestalten und positive Impulse setzen. 

Wir werden uns in Zukunft in loser Folge mit den verschiedenen Aspekten (Diversität, Klimawandel, etc.) der Wirkungsweisen von Filmen beschäftigen. 

Jens Eder studierte Philosophie und Literaturwissenschaft mit Medienschwerpunkt. Er arbeitete mehrere Jahre in der Medienpraxis, unter anderem im Drehbuchbereich. Nach einem Buch über die Dramaturgie des populären Films promovierte er 2002 zu Figuren im Spielfilm und habilitierte sich 2011 mit einer Arbeit zu Emotionen in audiovisuellen Medien. Ab 1999 lehrte er Film-, Medien- und Kommunikationswissenschaft an den Universitäten Hamburg, Mainz und Mannheim. Seit 2017 arbeitet er an der Filmuniversität Babelsberg auf der fächerübergreifenden Professur für Dramaturgie und Ästhetik.

Siehe auch unser Gespräch im Jahr 2017: http://www.stichwortdrehbuch.de/podcast/2017-02-09_jens-eder

Hinweise in der Sendung:

Decoder Ring - Cracking cultural mysteries von Willa Paskin  (https://slate.com/podcasts/decoder-ring)

Script Notes - John August and Craig Mazin  (https://scriptnotes.net/)

Good Energy Stories (https://www.goodenergystories.com)

Webressource zu Film und Impact von Catalin Brylla und Jens Eder (https://av-impact.com/#)

Blog des Büros für vielfältiges Erzählen (https://vielfaeltiges-erzaehlen.de/)

Bücher:

Writing Diverse Characters for Fiction, TV or Film von Lucy V Hay 

Craft in the Real World: Rethinking Fiction Writing and Workshopping von Mathew Salesses  

Sideways Effekt
Jens Eder